Sieben Dinge, die Sie über unsere aktualisierte Datenschutzrichtlinie wissen sollten
Datenrichtlinien sind nicht gerade leichte Kost zu lesen. Die meisten Menschen öffnen eine solche Richtlinie möglicherweise niemals. Diejenigen, die es tun, überfliegen sie normalerweise nur, um die für sie relevanten Abschnitte zu finden. Das verstehen wir. Wir sind jedoch auch der Meinung, dass ein Unternehmen, das Sie bittet, ihm Ihre Daten anzuvertrauen, zumindest verständlich erklären sollte, was sich wirklich ändert. Beim Update unserer Richtlinie haben wir daher zusätzlich diesen Text verfasst.
Weiterlesen: ExpressVPNs Datenschutzrichtlinie
Mit den Datenschutzgesetzen auf dem Laufenden bleiben
Der Großteil der Änderungen adressiert die Anpassung an die Datenschutzgesetzgebung. In den USA gab es in den letzten zwei Jahren einige Datenschutzgesetzen auf Bundesstaatenebene: Virginia, Colorado, Connecticut, Texas, Oregon und Montana haben sich Kalifornien angeschlossen und gewähren ihren Einwohnern spezielle Rechte bezüglich ihrer personenbezogenen Daten. Unsere Richtlinie spiegelt nun diese Rechte wider. Sie erläutert, wie Sie sie je nach Ihrem Wohnort geltend machen können.
Das Vereinigte Königreich hat seine eigene Version dieser Entwicklung. Seit dem Brexit hat das Vereinigte Königreich (UK) sein eigenes Datenschutzsystem im Rahmen der britischen DSGVO (UK GDPR) und des Datenschutzgesetzes von 2018 (Data Protection Act 2018). Unsere Richtlinie verweist jetzt ordnungsgemäß auf diese Rahmenwerke, einschließlich des Information Commissioner’s Office als Aufsichtsbehörde für Nutzer im Vereinigten Königreich.
Eine klarere Richtlinie, die verständlicher ist
Auch die Struktur der Datenschutzerklärung selbst wurde überarbeitet. Die Kategorien der von uns erfassten Daten sind nun in acht übersichtliche Abschnitte unterteilt und nicht mehr über das gesamte Dokument verstreut. Falls Sie schon einmal versucht haben, eine bestimmte Information in einer Datenschutzrichtlinie zu finden, und dabei aufgegeben haben, dürfte Ihnen die Neuerung helfen.
Zudem haben wir Cookies in eine eigene Cookie-Richtlinie ausgelagert. Darin sind die von uns verwendeten Cookies nach Verwendungszweck gruppiert aufgeführt. Sie sehen jetzt also genau, welche Cookies gesetzt werden. Sie können Ihre Einstellungen über unser Cookie-Einstellungscenter verwalten. Nicht unbedingt notwendige Cookies werden nur mit Ihrer Einwilligung gesetzt, sofern das gesetzlich vorgeschrieben ist. Sie können die entsprechenden Einstellungen jederzeit ändern oder widerrufen.
Unsere Liste der Zahlungsabwickler wurde aktualisiert. Jetzt sind darin die Anbieter, mit denen wir derzeit zusammenarbeiten. Das gilt auch für die Aufnahme von Pay.com. Unser Produkt Identity Defender hat ab sofort klarere Formulierungen zum Geltungsbereich. Sie bestätigen, was schon immer galt: Es gibt eine separate Datenschutzerklärung und der Service ist niemals mit Ihren VPN-Daten verknüpft.
Neue Details zu unserem eigenen Marketing
Zudem gibt es neue Informationen darüber, wie wir Werbe-Identifikatoren und gehashtete Identifikatoren für unsere eigenen Marketing- und Remarketing-Kampagnen nutzen können. Kurz gesagt ermöglicht es uns, ExpressVPN-Anzeigen Personen zu zeigen, die unseren Service bereits genutzt oder in Erwägung gezogen haben, und zwar auf Plattformen, die sie ohnehin nutzen. Durch das Hashing geben wir Ihre E-Mail-Adresse nicht in lesbarer Form weiter. Allerdings können die entsprechenden Plattformen sie mit ihren eigenen Nutzern abgleichen (so funktioniert der Abgleich generell). Wir verkaufen Ihre Daten nicht. Ferner sind davon Ihre VPN-Aktivitäten nicht betroffen.
Sie können Ihre Marketingeinstellungen jederzeit verwalten. Entweder machen Sie das in der ExpressVPN-App unter Datenschutzeinstellungen oder sie schicken ein E-Mail an unseren Datenschutzbeauftragten (Data Protection Officer) unter dpo@expressvpn.com.
Was sich nicht geändert hat
Der Kern unserer Tätigkeit hat sich durch das Update nicht geändert. Wir protokollieren nach wie vor weder Ihren Browser-Verlauf noch DNS Anfragen. Das gilt auch für Datenverkehrsziele, VPN-Sitzungsaktivitäten oder Verbindungszeiten. Solche Daten befinden sich nicht in unseren Systemen. Das heißt, keine solcher Daten werden weitergegeben. Sie lassen sich auch nicht per Vorladung anfordern und wir können sie natürlich auch nicht verkaufen. Unsere unabhängige Prüfung bleibt der Maßstab und wird durch das Update nicht geändert.
Datenschutzversprechen sind nur dann etwas wert, wenn sie aufrichtig sind. Änderungen daran sind nur dann relevant, wenn sie erklärt werden. Mit diesem Update möchten wir beides erreichen. Haben Sie Fragen, können Sie sich unter dpo@expressvpn.com an unseren Datenschutzbeauftragten wenden.